Vom Land zur grünen Metropole - Berlinfahrt der W10

 

25 Schülerinnen und Schüler der Schule am Schlosspark fuhren vom 3. bis 7. April, begleitet von Lehrerin Ingrid Ziegler und Klassenlehrer Ulrich Barth, mit dem Zug nach Berlin. Die Berliner Luft war trocken und nicht zu warm. Es herrschte also bestes Besucherwetter. Gleich am ersten Tag genoss man die Aussicht von einem Hochhaus am Potsdamer Platz und bekam somit einen ersten Eindruck von der „grünsten“ Hauptstadt Europas. Am Dienstag folgte man einer Einladung von Herrn MdB Westermaier in den Bundestag. Nach einem Vortrag auf der Besuchertribüne und einer offenen Diskussion zu aktuellen politischen Themen mit Herrn Westermaiers Büroleiterin ging es in die gläserne Kuppel des Reichstags. Anschließend folgte eine Stadtführung, die auch zum Brandenburger Tor und zum Checkpoint Charlie führte. Und, als ob das nicht genug gewesen wäre, hatte man auch noch eine Führung im DDR-Museum. Abends besuchten die Schüler die Szenedisco Matrix.

Während des Aufenthalts war man stets mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs und somit ganz nahe am Puls der Metropole. Am Mittwoch stand der Besuch des Wachsfigurenkabinetts von Madame Tussauds auf dem Programm. Nachmittags ging es in die gruseligen „Dungeons“ und abends besuchte man eine halsbrecherische Artistenshow in den Hackeschen Höfen. Der vorletzte Tag führte zunächst an die „Eastside Gallery“, einem bunt bemaltem Stück der ehemaligen Berliner Mauer und anschließend tief hinein nach Kreuzberg, wo der in Berlin wohnende Bruder einer Schülerin der Besuchergruppe Graffitikunstwerke zeigte. Danach ging es zum Alexanderplatz und zu einer Führung durch die Gedenkstätte Hohenschönhausen, einem berüchtigten DDR-Gefängnis.

Den letzten Abend in Berlin ließ man mit einem Abschlussessen im Hard-Rock-Cafe auf dem Kurfüstendamm ausklingen. Noch am Abreisetag staunte man im Asisi-Rundumgemälde am Checkpoint Charlie über die detailgenaue Nachbildung einer fiktiven Mauerszene aus den Siebziger- und Achziger Jahren, als die Stadt noch geteilt war.

Voller Eindrücke und Informationen, voller schöner und lustiger Erlebnisse aus der Großstadt Berlin, die doch ganz schön grün ist, stieg man am Freitagabend wieder am heimatlichen Bahnhof im ländlichen Aulendorf aus.