Stufe 10 der Realschule besucht KZ Dachau

 

Die Erinnerung an diese grausame Vergangenheit Deutschlands wach und lebendig halten waren die Hauptziele, beim Lerngang in die Gedenkstätte des ehemaligen Konzentrationslagers Dachau bei München, der Klassenstufe 10 der Realschule unter Anleitung der beiden Lehrer Lajos Lehotkay und Sybille Bebendorf.

Das Menschenbild der Nationalsozialisten, Umgang mit Entrechteten, Schikane und perfider Sadismus begegnete den Schülern dabei auf Schritt und Tritt. Die Schüler erarbeiteten sich selbständig weitere Informationen zum Aufbau und Struktur des Konzentrationslagers, das als Blaupause für alle anderen Lager des NS-Regimes diente. Wie geplant die Nazis dabei vorgingen zeigte sich den Schülern durch die Verbindung mit der neben dem KZ gelegenen ehemaligen SS-Kaserne.

Die Ausstellung im Verwaltungstrakt des KZ verdeutlichte allen die systematische Entrechtung der Insassen. Besonders von der Unterbringung und der zunehmenden und geplanten Verschlechterung der Lebensumstände in den Baracken waren viele schockiert, mussten doch bis zu 160 Menschen auf engstem Raum leben.

Der Gang zum Krematorium schloss dann den Lerngang im KZ Dachau ab.

Ein Schüler sagte am Ausgang: „Wie konnte man bloß so mit Menschen umgehen?“