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Real­schu­le und Werkrealschule

Selbst­be­haup­tungs­kur­se zur Gewaltprävention

Ein star­kes Mit­ein­an­der beginnt mit Selbst­ver­trau­en. Wie wich­tig ist es, dass Kin­der in schwie­ri­gen Situa­tio­nen selbst­be­wusst han­deln und gezielt Hil­fe holen kön­nen? Die Schul­so­zi­al­ar­beit der Schu­le am Schloss­park sieht in die­ser Fähig­keit einen zen­tra­len Bestand­teil erfolg­rei­cher Prä­ven­ti­ons­ar­beit. Aus die­sem Grund haben die Mit­ar­bei­te­rin­nen des Kin­der­heim Haus Naza­reth, Cor­ne­lia Wid­mann und Kers­tin Kai­fel, auch in die­sem Schul­jahr im Rah­men der The­men­ta­ge am 24. und 25. Juli 2025 wie­der Selbst­be­haup­tungs­kur­se für die fünf­ten Klas­sen organisiert.

Für die Mäd­chen der Jahr­gangs­stu­fe 5 konn­ten in die­sem Schul­jahr Frau Buck, Mit­ar­bei­te­rin im VALUE Bereich des Kin­der­heim Haus Naza­reth sowie Herr Kirsch von Krav Maga Ravens­burg als exter­ne Refe­rie­ren­de gewon­nen werden.

Den Auf­takt bei den Mäd­chen mach­ten die Klas­sen 5b und 5c am Don­ners­tag­vor­mit­tag mit der Refe­ren­tin Frau Buck. Nach einem kur­zen „Warm up“ begann der Kurs­tag mit einem Grup­pen­spiel, das nur durch Zusam­men­ar­beit und Team­geist gemeis­tert wer­den konn­te – ein ers­ter Schritt zur Stär­kung des Gemein­schafts­ge­fühls. Im wei­te­ren Ver­lauf des Work­shops arbei­te­ten die Teil­neh­me­rin­nen durch ver­schie­de­ne Übun­gen an ihrem Selbst­bild und erkann­ten ihre indi­vi­du­el­len Stär­ken. Dabei wur­de deut­lich, wie viel man mit gegen­sei­ti­ger Unter­stüt­zung errei­chen kann. Ein wei­te­rer wich­ti­ger Pro­gramm­punkt war die Aus­ein­an­der­set­zung mit dem The­ma „Geheim­nis­se“: Was ist ein gutes Geheim­nis? Wann soll­te man sich einem Erwach­se­nen anver­trau­en – bei­spiels­wei­se der Schul­so­zi­al­ar­beit oder den Eltern? In prak­ti­schen Übun­gen konn­ten die Mäd­chen schließ­lich auch ihre kör­per­li­che Stär­ke aus­pro­bie­ren. So durf­ten sie sich gegen eine „Weich­mat­ten­per­son“ behaup­ten und ihre Kraft beim Stem­men gegen eine Box­mat­te spü­ren – ein moti­vie­ren­der Abschluss, der Mut macht und Selbst­be­wusst­sein fördert.

Am Frei­tag­vor­mit­tag kam Herr Kirsch, Resi­li­en­z­trai­ner für Gewalt­prä­ven­ti­on, Kin­der & Jugend Coach und Aus­bil­der bei Krav Maga Ravens­burg zu den Mäd­chen der Klas­sen 5a und 5d. Sei­ne Bot­schaft an die Mäd­chen: „Es gibt kei­ne schwa­che Frau. Es gibt immer Mög­lich­kei­ten, eine bedroh­li­che Situa­ti­on auf­zu­lö­sen.“ Zen­tral dabei sei­en die „3 L´s“ – Leu­te, Licht und Lärm – und die inne­re Hal­tung „ich kann das“. Der Resi­li­en­z­trai­ner beton­te, wo viel­leicht die Kraft fehlt, kön­nen Mäd­chen ihren Ver­stand ein­set­zen und Schutz und Hil­fe suchen. Spie­le­risch zeig­te Klaus Kirsch den Mäd­chen vie­le Grif­fe und Tech­ni­ken, wie sie sich aus hand­greif­li­chen Situa­tio­nen befrei­en kön­nen. Die Schü­le­rin­nen übten mit viel Eifer und Aus­dau­er. Dabei kam weder die Ernst­haf­tig­keit, noch der Spaß zu kurz. Noch ein guter Tipp von ihm an alle: „Belei­di­gun­gen tun nur weh, wenn ihr sie ins Herz rein­lasst. Lasst sie von Euch abprallen!“

Wie schon im ver­gan­ge­nen Jahr konn­te für die Jungs der Klas­sen­stu­fe 5 erneut der Anti-Aggres­si­ons­trai­ner Lothar Frey, Mit­ar­bei­ter im VALUE Bereich des Erzb. Kin­der­heim Haus Naza­reth Sig­ma­rin­gen, gewon­nen wer­den. Der Kurs begann an bei­den Vor­mit­ta­gen mit einer kur­zen Ein­füh­rung, in der grund­le­gen­de Regeln bespro­chen wur­den – beson­ders im Fokus: der respekt­vol­le Umgang mit­ein­an­der. Im Anschluss hat­ten die Jun­gen die Gele­gen­heit, in ver­schie­de­nen Übun­gen ihre kör­per­li­che Stär­ke zu erfah­ren und ein selbst­be­wuss­tes Auf­tre­ten auch in unsi­che­ren Situa­tio­nen zu trai­nie­ren. Ein beson­de­rer Schwer­punkt lag auf der Reak­ti­on in mög­li­chen Not­si­tua­tio­nen – etwa der Befrei­ung aus einem soge­nann­ten „Schwitz­kas­ten“. Dabei stan­den nicht nur Tech­nik, son­dern auch Selbst­ver­trau­en und inne­re Hal­tung im Mittelpunkt.

Ein herz­li­ches Dan­ke­schön an Frau Buck, Herrn Frey und Herrn Kirsch für die­se span­nen­den und lehr­rei­chen Vormittage.

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