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Real­schu­le und Werkrealschule

Smepper-Pro­jekt zur Medi­en­kom­pe­tenz: Ver­ant­wor­tungs­voll in den sozia­len Medien

Auch in die­sem Schul­jahr waren die Schü­ler­me­di­en­men­to­rin­nen und ‑men­to­ren (Smepper) wie­der in allen 6. Klas­sen unter­wegs. Gemein­sam mit der Schul­so­zi­al­ar­bei­te­rin Kers­tin Kai­fel vom Kin­der­heim Haus Naza­reth und der Leh­re­rin Frau Gron­may­er gestal­te­ten sie eine inter­ak­ti­ve Unter­richts­ein­heit, in der es sowohl um den Ein­fluss von Influen­cern als auch um einen ver­ant­wor­tungs­vol­len und siche­ren Umgang mit sozia­len Medi­en im Schul­all­tag ging.

Zu Beginn setz­ten sich die Schü­le­rin­nen und Schü­ler mit der Fra­ge aus­ein­an­der, wel­chen Ein­fluss Influen­cer auf den All­tag und das eige­ne Medi­en­ver­hal­ten haben. Mit­hil­fe eines digi­ta­len Selbst­lern­kur­ses über die eddila­ke-App und einer anschlie­ßen­den Klas­sen­dis­kus­si­on lern­ten sie, wie Influen­cer Inhal­te gestal­ten, Auf­merk­sam­keit erzeu­gen und ihre Fol­lo­we­rin­nen und Fol­lower beein­flus­sen kön­nen. Auch die Unter­schei­dung zwi­schen ech­ten und KI-gene­rier­ten Influen­cern wur­de anhand eines Bei­spiels the­ma­ti­siert. Ein beson­de­rer Schwer­punkt lag in die­sem Schul­jahr auf aktu­el­len Her­aus­for­de­run­gen aus dem Schul­all­tag. Die Smepper sen­si­bi­li­sier­ten die Klas­sen dafür, dass Bei­trä­ge in sozia­len Netz­wer­ken nicht nur unter­halt­sam sein kön­nen, son­dern auch straf­ba­re Inhal­te ver­brei­ten oder zu Straf­ta­ten auf­ru­fen. Dabei wur­de deut­lich gemacht, wie wich­tig es ist, sol­che Bei­trä­ge weder unüber­legt zu liken noch weiterzuleiten.

Dar­über hin­aus beschäf­tig­ten sich die Schü­le­rin­nen und Schü­ler mit dem Fil­men und Ver­brei­ten von Vide­os aus dem Schul­all­tag – etwa aus dem Klas­sen­zim­mer oder von Situa­tio­nen auf dem Schul­hof, in denen ande­re bloß­ge­stellt oder ver­letzt wer­den. Als Ori­en­tie­rung für einen ver­ant­wor­tungs­vol­len Umgang mit sol­chen Inhal­ten lern­ten die Klas­sen die „STOP-Regel“ kennen:

  1. Darf ich das tei­len? (Gehört das Bild oder Video mir bzw. habe ich die Erlaubnis?)
  2. Könn­te dadurch jemand ver­letzt oder bloß­ge­stellt werden?
  3. Wür­de ich selbst wol­len, dass ein sol­cher Bei­trag über mich ver­brei­tet wird?

Außer­dem mach­ten die Smepper deut­lich: Wer sich unsi­cher fühlt oder pro­ble­ma­ti­sche Inhal­te ent­deckt, soll­te sich jeder­zeit an Eltern, die Schul­so­zi­al­ar­beit oder eine Lehr­kraft wenden.

Mit ihrem Enga­ge­ment leis­ten die Smepper auch in die­sem Schul­jahr einen wich­ti­gen Bei­trag, die Medi­en­kom­pe­tenz der jün­ge­ren Schü­le­rin­nen und Schü­ler zu stär­ken und für einen respekt­vol­len und ver­ant­wor­tungs­be­wuss­ten Umgang mit digi­ta­len Medi­en zu sensibilisieren.

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